Fütterung der Biogasanlage

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Der Fermentationsprozess in der Biogasanlage und die Steuerung dieses Prozesses sind grundsätzlich vergleichbar mit den Fermentationsprozessen im Pansen des Rindes und der Steuerung dieser Prozesse durch eine entsprechende Fütterung. 

Abbildung Biogasprozess in der Kuh

  

Für beide Prozesse gilt gleichermaßen:

1. Konstante Lebensbedingungen für die Mikroorganismen schaffen

- Keine abrupten Futterumstellungen

- Keine Übersäuerung des Millieus

- Einhaltung des optimalen Temperaturbereiches

 

2. Ausgewogene Rationen verfüttern

- Nicht ausreichend vorhandene Makro- und/oder Mikro-Nährstoffe begrenzen die Produktion

- Je verdaulicher das Futter ist, desto höher ist die Produktion pro Zeiteinheit

- Je größer die Oberfläche ist, bzw. die Angriffsfläche für die Mikroorganismen, desto schneller kann das Futter verdaut werden.

- Über die variierte Zugabe schnell abbaubarer Nähstoffquellen (z. B. Glykol) kann die Energieversorgung der Mikroorganismen beeinflusst werden. Die Zufütterung von Fetten erhöht aber auch das Risiko von Fehlsteuerungen/Produktionsstörungen.

 

Hochverdauliche Maissilage hat sich als ein bestens geeignetes, vorteilhaftes Futter sowohl für die Rinderfütterung wie auch für die Fütterung in der Biogasanlage erwiesen.